Von Matthias Hühnlein | 29. Oktober 2014

Idee. Vision. Marke. Die Erfolgsformel der größten Marken der Welt.

Hinter diesen drei einfachen Worten steckt nicht weniger, als das Erfolgsrezept der größten Brands der Welt. Das klingt etwas zu einfach? Aber wie fast immer im Leben, sind die einfachen Lösungen meist die besten. Und wenn man nach dem Geheimnis des Erfolgs sucht, stößt man auf die immergleichen Faktoren.

DIE IDEE. WOMIT ALLES BEGINNT.

Am Anfang einer jeden Erfolgsgeschichte steht eine Idee. Und mindestens ein Mensch, der diese Idee hatte. Bedenkt man jedoch, dass sich diese Menschen die Erde mit mehr als 7 Milliarden weiteren teilen, die im Laufe ihres Lebens sicher hunderte, wenn nicht tausende Ideen haben, fragt man sich doch unweigerlich, wie es manche Ideen dennoch schaffen zu etwas Großem heranzureifen und Abermilliarden andere genauso schnell wieder in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wie sie jemandem zugeflogen sind. Was macht also den Unterschied?

DIE VISION. WOHIN GEHT DIE REISE?

Ohne eine Idee geht sowieso gar nichts. Aber ohne eine Vorstellung davon, wohin die Reise gehen soll, hat eine Idee kaum eine Chance, sich zu entwickeln und gerät dann auch schnell wieder in Vergessenheit. Es sei denn, es nimmt sich jemand dieser ersten zarten Idee an und entwickelt eine Vision, was aus ihr werden könnte. Ist dieser Visionär dann auch noch in der Lage, andere zu begeistern und sie für seine Vision zu gewinnen, hat die Idee eine Chance Realität zu werden.

AUCH DIE GROSSEN JUNGS HABEN MAL KLEIN ANGEFANGEN.

Mit der Zeit entwickelt sich dann aus der reinen Idee und der schrittweisen Realisierung der Vision, ein reales Produkt oder eine Dienstleistung – und vielleicht sogar ein Unternehmen. Auch große Marken wie HP, Apple oder Microsoft, haben einmal klein angefangen und sind heute zwar allesamt gigantische Konzerne, aber die Wurzeln ihres kometenhaften Aufstiegs, lassen sich immer noch bis in die Jugendzimmer und elterlichen Garagen zurückverfolgen. Die magischen Orte, an denen alles begann.

EIN BEISPIEL, WIE ES IM BUCHE STEHT.

Auch Facebook war zu Beginn nur eine kleine nette Idee, die es Studenten leichter machen sollte, Kommilitonen zu finden, um beispielsweise Bücher zu tauschen, zusammen zu arbeiten oder sich einfach auszutauschen. Aber Zuckerberg hatte den richtigen Riecher und witterte die einmalige Chance, die ihm ein solches Netzwerk eröffnen könnte. Und, wie wir inzwischen wissen, sollte er mit seiner Vision Recht behalten. Andere Netzwerke, die sich zur gleichen Zeit entwickelten und im Prinzip das selbe anboten, konnten sich aber nicht durchsetzen und verschwanden – ohne, dass es jemand wirklich zur Kenntnis genommen hätte. Aber warum? Was haben Menschen, wie Mark Zuckerberg und ihre Unternehmen anders gemacht?

DIE MARKE. WAS MACHT DEN UNTERSCHIED?

Wirklich erfolgreiche Unternehmen und Produkte haben nicht nur mit einer guten Idee begonnen, die sie, dank ihrer Vision und Unbeirrbarkeit, Realität werden ließen, sondern sie sind den entscheidenden Schritt weiter gegangen und haben in Marketing und Branding investiert, um aus ihren Produkten und Unternehmen Marken zu machen. Denn Marken und Markenprodukte differenzieren sich von No-Name-Produkten und deren Anbietern durch ein individuelles Markenbild, das sie, wie die Persönlichkeit eines Menschen, durch ihre Wiedererkennbarkeit und Unterscheidbarkeit aus der anonymen Masse heraushebt. Erst dadurch wird die Differenzierung zweier oder mehrerer, scheinbar identischer Angebote möglich.

VERTRAUEN IST DER STOFF, AUS DEM MARKEN GEMACHT SIND.

Denn je öfter wir Dinge wiedererkennen, umso vertrauter werden sie uns. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um Menschen, Situationen oder eben Unternehmen und Produkte handelt. Je mehr Menschen, unabhängig von einander, ein möglichst deckungsgleiches Bild von einem Unternehmen oder einem Produkt haben, umso mehr wird dieses als Marke mit eindeutig zuordenbaren Eigenschaften wahrgenommen. Ist dieses Markenbild entsprechend positiv, schafft es das notwendige Vertrauen bis hin zu einer emotionalen Bindung, mit der Konsumenten Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen, ohne einzelne Fakten bewerten zu müssen.

MARKEN WIRKEN IMMER.

Trotz jahrelanger Erfahrung im Aufbau und der Optimierung von Marken, passiert es auch uns als Profis, dass wir uns, wenn wir vor einem Supermarktregal stehen, spontan für das Markenprodukt entscheiden. Wir nehmen die alternativen Artikel durchaus wahr, aber erachten sie als nicht relevant, solange wir das Gefühl haben, dass unser bevorzugter Markenartikel seinen Preis wert ist.

BAUCH VS. KOPF.

Bei der Bemessung der Werthaltigkeit spielen die reinen Fakten, wie Menge, Qualität oder Inhaltsstoffe, aber eine weitaus geringere Rolle, als man sich das als aufgeklärter Verbraucher zugestehen würde, sondern vielmehr das, was man persönlich mit einer Marke verbindet. Diese Verknüpfungen sind nichts anderes als die gesammelten Erfahrungen mit einer Marke oder einem Markenartikel, wobei es nicht wirklich relevant ist, ob es sich dabei um eigene Erfahrungen handelt oder um die von Dritten, sofern wir diese als relevant und glaubwürdig erachten.

GROSSE MARKEN. GANZ GROSSES KINO.

Nicht ohne Grund zahlen große Markenartikler hollywoodreife Gagen für Fußballer, wenn sie, wie David Beckham, für Boxershorts werben, oder für Topmodels, wie Heidi Klum, die mit dem richtigen Haarspray für den perfekten Sitz ihrer Frisur sorgen oder an Schauspielerinnen, wie den US-Star Eva Longoria, wenn sie sinnlich durch stylische Penthouses schnurren, um Katzenfutter zum Gourmeterlebnis für Rassekatzen zu machen.

IST DAS NUR WAS FÜR GROSSE TIERE?

Oder: Ist es wirklich möglich Start-ups mit mehr Ideen als Geld oder Familien-Unternehmen mit einer Historie, die Generationen zurückreicht, mit den Markenartikeln milliardenschwerer Konzerne auf eine Stufe zu stellen? Um es kurz zu machen: JA! Selbst im B2B Markt. Die Raffel Studie hat aufgezeigt, dass Unternehmen, die in den Aufbau einer Marke investiert hatten, sowohl einen höheren Marktanteil erreichen als auch höhere Preise durchsetzen können.

DIE 4 FUNKTIONEN EINER MARKE.

1. Reduktion des Entscheidungsrisikos: Eine starke Marke vermittelt Kompetenz und Qualität und vermindert somit für den potenziellen Käufer das Risiko eines Fehlkaufs.
2. Orientierung und Identifikation: Mit einer Marke hebt sich ein Unternehmen aus einem unübersichtlichen Wettbewerbsumfeld hervor.
3. Image-Übertragung: Durch die Verwendung eines Produktes einer starken, qualitativ hochwertigen Marke gewinnt auch das Produkt, in das diese Komponente eingeht, zusätzlich an Qualität und Differenzierungspotenzial. Bestes Beispiel dafür: Computer mit Intel-Prozessoren, die das bekannte Logo „intel inside“ tragen.
4. Entlastung: Eine starke Marke baut im Kopf des Entscheiders ein imaginäres Bild des Herstellers oder Produkts auf. Im B2B Segment im gleichen Maße wie im Endverbrauchermarkt. Dies entlastet den potenziellen Käufer bei der Suche nach Informationen für seine Entscheidungsfindung.

UND JETZT? WAS IST MIT IHRER IDEE? Sicher haben Sie auch schon eine Vorstellung davon, was aus ihr werden könnte. Mehr brauchen wir auch nicht, um daraus gemeinsam mit Ihnen eine starke, unverwechselbare Marke zu machen.

Von uns aus kann’s losgehen. Sie erreichen uns unter: +49 8143 93170
Oder per Mail an : matthias.huehnlein@huehnlein.de

Matthias Hühnlein

Über Matthias Hühnlein

Matthias Hühnlein ist Mitbegründer und Creative Director von Hühnlein & Hühnlein | Brand Works. Wenn er nicht gerade an irgendwelchen Marken und Kampagnen arbeitet oder hier im H&H BLOG schreibt, kocht er gerne oder träumt davon ein Wohnmobil zu bauen, das Menschen fahren würden, die sich auf keinen Fall vorstellen könnten mit einem Wohnmobil unterwegs zu sein.

1 Kommentar

  • http://BusinessFirstFamily.com

    This must have taken a while to construct online. Thanks for sharing with us.

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